Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Oster-Feiertage wurde die Mitgliederversammlung im April auf den 14.04.2019 vorverlegt.
Für diesen Tag laden wir herzlich zu unserer öffentlichen Tauschveranstaltung mit kostenloser Münzpreisbestimmung ein. Wir freuen uns auf Sie!

8. Gesamtdeutsches und
19. Mitteldeutsches Münzsammlertreffen

14. - 16. Oktober 2011 - "Impulse - Halle und die Numismatik"

Impressionen

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Pressemitteilungen und Berichte
Der Eulenstreit zu Halle
Autor: Heidi Pohle
Quelle: Mitteldeutsche Zeitung, 14.10.2011
Ausstellung "Impulse für die deutsche Numismatik aus der Universiät Halle"
Quelle: Numismatisches Nachrichtenblatt, Ausgabe November 2011
Münzsammler in Halle
Quelle: SonntagsNachrichten
Münzenschau im Löwengebäude
Quelle: SonntagsNachrichten
Impulse - Halle und die Numismatik
Autor: Dr. Walter Müller
Quelle: SonntagsNachrichten, 19.09.2011
Güttler-Medaille zum Münzsammler-Treffen
Quelle: SonntagsNachrichten, 07.08.2011

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Medaillen zum Treffen
Peter-Götz Güttler
8. Gesamtdeutsches und 19. Mitteldeutsches Münzsammlertreffen
keine Preisangabe
vergriffen

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Durchmesser 95 mm
Gewicht ca. 275 g
Material / Auflage Weißmetall / 80 Stück
Entwurf / Gestaltung Peter-Götz Güttler (Dresden)
Prägung / Guss Peter-Götz Güttler (Dresden)
Herausgeber Numismatischer Verein Halle e.V. in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Numismatischen Gesellschaft
Vorderseite Das 1924 entstandene Eingangsportal der 1910 in Halle gegründeten Münzhandlung A. Riechmann flankiert von den Siegeln der Deutschen Numismatischen und der Sächsischen Numismatischen Gesellschaft laden zum Münzsammlertreffen in der Universitätsstadt Halle ein.
Rückseite Unter einer historischen Stadtansicht aus dem 17. Jahrhundert werden mit David Samuel Madai, Johann Friedrich Joachim, Johann Heinrich Schultze und Johann Peter von Ludewig vier "Bedeutende Impulsgeber" als Beispiele für die vielen Anregungen, die die Numismatik seit der Universitätsgründung 1694 bis in die Gegenwart aus Halle erhielt, dargestellt.

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Carsten Theumer
8. Gesamtdeutsches und 19. Mitteldeutsches Münzsammlertreffen 2011 - Kupfer
40,00 €
auf Lager

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Durchmesser 45 mm (Silber)
50 mm (Kupfer)
Gewicht 25 g (Silber)
70 g (Kupfer)
Material / Auflage 999er Feinsilber / 50 Stück
Kupfer / 100 Stück
Entwurf / Gestaltung Carsten Theumer (Höhnstedt / Halle)
Stempel Bodo Broschat (Berlin)
Gravur und Prägung Bodo Broschat, Berlin
Herausgeber Numismatischer Verein Halle e. V.
Vorderseite Die Spitze des Roten Turmes dient als Funkturm und sendet das Tagungsthema in die Welt. Das hallische Stadtwappen wird zum Feuerwerk und eine Sternschnuppe verweist auf den Anlass der Medaillenprägung. Als Symbol für das Münzsammeln sind einige Medaillen und Münzen zu sehen. Die Geschichte des Münzensammelns in der Saalestadt wird durch die Nennung der Gründungsjahre der beiden hallischen Münzvereine gewürdigt.
Rückseite Dargestellt sind drei markante, das heutige Stadtbild prägende Gebäude - die Hausmannstürme der Marktkirche, die Burg Giebichenstein als erste hallische Münzprägestätte seit dem 10. Jahrhundert sowie der Dom. Die zahlreichen schwebenden Eulen als Symbol der antiken Numismatik dienen zugleich als Synonym für das Münzsammeln und die Weisheit.

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Carsten Theumer
8. Gesamtdeutsches und 19. Mitteldeutsches Münzsammlertreffen 2011 - Silber
75,00 €
auf Lager

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Durchmesser 45 mm (Silber)
50 mm (Kupfer)
Gewicht 25 g (Silber)
70 g (Kupfer)
Material / Auflage 999er Feinsilber / 50 Stück
Kupfer / 100 Stück
Entwurf / Gestaltung Carsten Theumer (Höhnstedt / Halle)
Stempel Bodo Broschat (Berlin)
Gravur und Prägung Bodo Broschat, Berlin
Herausgeber Numismatischer Verein Halle e. V.
Vorderseite Die Spitze des Roten Turmes dient als Funkturm und sendet das Tagungsthema in die Welt. Das hallische Stadtwappen wird zum Feuerwerk und eine Sternschnuppe verweist auf den Anlass der Medaillenprägung. Als Symbol für das Münzsammeln sind einige Medaillen und Münzen zu sehen. Die Geschichte des Münzensammelns in der Saalestadt wird durch die Nennung der Gründungsjahre der beiden hallischen Münzvereine gewürdigt.
Rückseite Dargestellt sind drei markante, das heutige Stadtbild prägende Gebäude - die Hausmannstürme der Marktkirche, die Burg Giebichenstein als erste hallische Münzprägestätte seit dem 10. Jahrhundert sowie der Dom. Die zahlreichen schwebenden Eulen als Symbol der antiken Numismatik dienen zugleich als Synonym für das Münzsammeln und die Weisheit.

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Tagungsband
1. Hallische Numismatische Beiträge
Wissenschaftlicher Tagungsband zum 8. Gesamtdeutschen und 19. Mitteldeutschen Münzsammlertreffen in Halle vom 14. bis 16 Oktober 2011
10,00
auf Lager

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Wissenschaftlicher Tagungsband zum 8. Deutschen und 19. Mitteldeutschen Münzsammlertreffen vom 14. bis 16. Oktober 2011 in Halle, nicht im Buchhandel erhältlich, Preis: 25,- Euro inklusive Versandkosten als Büchersendung. Bei Bestellung mehrerer Exemplare werden die günstigsten Versandkosten (max. 6,90 Euro) berechnet.

Inhalt

Vorwort 9
Zum Geleit 11
Ulf Dräger - Impulse – Halle und die Numismatik. Eine Einführung 14
Heiner Lück - Münzrecht im Mittelalter. Ausgewählte Regelungen auf der Grundlage des Sachsenspiegels und verwandter Rechtsquellen 32
Paul Arnold - Münzen oder Medaillen? - Die Gedenkprägungen des sächsischen Kurfürsten Friedrich des Weisen 54
Hans-Dieter Zimmermann - Halles Bedeutung für die Numismatik im 18. und 19. Jahrhundert 68
Bernd Rothenhäußer - Die Medaillen der hallischen Schützenvereine im von den Mitteldeutschen Bundesschießen in der Saalestadt im 19. und 20. Jahrhundert – ein Projektbericht 88
Walter Müller - Die Münzhandlung Riechmann & Co. und die Anfänge der organisierten Numismatik in Halle 108
Dietrich Lücke - Max von Bahrfeldt – Hochschullehrer an der Universität Halle 120
Dirk Schaal - Das Bild der Landwirtschaft in der Medaille – Agrarrevolution und Beginn der modernen Agrarwirtschaft im Spiegel der Medaillenkunst 130
Peter Hertner - Banken in Halle im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Strukturen und Strategien 146
Rüdiger Pohl - Neues Geld: Perspektiven 154
Günter Ringel / Reinhard Rehmann - Von einer Fachgruppe im Kulturbund zum Numismatischen Verein - Numismatische Impulse aus Halle und Halle-Neustadt in den Jahren 1961 - 1991 174
Walter Müller - Die Medaillen zum 8. Deutschen und 19. Mitteldeutschen Münzsammlertreffen 2011 188
Chronik zur Vereinsgeschichte (zusammengestellt von Walter Müller) 194
Ulf Dräger - Geld für Magdeburg - Die Münzstätte in der Moritzburg 200
Walter Müller - Impulse für die deutsche Numismatik aus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 204
Walter Müller - "wechselseitig" - eine ausstellung handgroßer Kleinplastiken und Medaillen junger KünstlerInnen aus Halle 208
Impressionen vom Münzsammlertreffen in Halle in Bildern 212
Autoren 220

Danksagungen

Der Numismatische Verein Halle e. V. dankt folgenden Sponsoren für die finanzielle Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung des 8. Deutschen und 19. Mitteldeutschen Münzsammlertreffens 2011 in Halle:

  • Leipziger Münzhandlung und Auktion Heidrun Höhn e. K.
  • Münzenhandlung Fritz Rudolf Künker GmbH & Co. KG, Osnabrück
  • Münzhandlung Dr. Busso Peus Nachf., Inh. Chr. Raab, Frankfurt am Main
  • Münzen- und Medaillenhandlung, Stefan Sonntag, Stuttgart
  • Münzen-Geldscheine-Briefmarken GbR, Inhaber Lutz Wölfel und Michael Zilvar, Halle

Ohne deren Hilfe hätte das umfangreiche wissenschaftliche Tagungsprogramm, die drei das Münzsammlertreffen begleitenden Ausstellungen sowie das Exkursionsprogramm nicht realisiert werden können.

Unser Dank gilt besonders der Stiftung Mitteldeutscher Kulturrat, Bonn, die durch einen Druckkostenzuschuss den Druck des vorliegenden Tagungsbandes finanziell unterstützte.

Der Deutschen Numismatischen Gesellschaft und der Sächsischen Numismatischen Gesellschaft gelten unser Dank für die organisatorische Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung des 8. Deutschen und 19. Mitteldeutschen Münzsammlertreffens 2011 in Halle. Der Dank gilt auch allen, die sich mit ihrem Engagement für das Gelingen der Tagung eingesetzt haben.

Zum Geleit

Die Numismatik hat aus Halle immer wieder Impulse erhalten. Im 18. Jahrhundert galt die Friedrichsuniversität als regelrechte Hochburg der wissenschaftlichen Numismatik. In kaum einem anderen Ort Deutschlands dürfte die Verbindung von wissenschaftlicher Numismatik und Sammlung von Münzen und Medaillen über Jahrhunderte so eng wie in Halle sein.

Seit 88 Jahren war das 8. Deutsche und 19. Mitteldeutsche Münzsammlertreffen im Oktober 2011 die größte wissenschaftliche numismatische Veranstaltung in der Saalestadt. Das 100-jährige Gründungsjubiläum der Numismatischen Gesellschaft zu Halle a. S. 2011 sowie der 50. Jahrestag der Gründung einer Fachgruppe Numismatik im Kulturbund der DDR, Ortsgruppe Halle, am 30. März 2011, waren für die 1951 als Dachverband der deutschen Münzvereine gegründete Deutsche Numismatische Gesellschaft der Anlass, das 8. Deutsche und 19. Mitteldeutsche Münzsammlertreffen vom 14. bis 16. Oktober 2011 in Halle durchzuführen. Als Hauptorganisator trat dabei der am 22. Februar 1991 neu gegründete und sich der Traditionen seiner beiden hallischen Vorgängervereine verpflichtet fühlende Numismatische Verein Halle e. V. in Erscheinung.

Aufgrund der numismatischen Traditionen in der Saalestadt entschied sich der gastgebende hallische numismatische Verein für das Tagungsthema "Impulse – Halle und die Numismatik". Der Einladung des Numismatischen Vereins Halle e. V. folgten mehr als 120 Teilnehmer aus ganz Deutschland. Neben dem vielfältigen Tagungsprogramm wurden den Gästen ein ebenso spannendes Rahmenprogramm mit drei Ausstellungen sowie mehreren Stadtführungen und Exkursionen geboten.

Nach großen Anstrengungen kann jetzt der wissenschaftliche Tagungsband vorgelegt werden. Von den insgesamt präsentierten zwölf Vorträgen auf dem Münzsammlertreffen 2011 in Halle werden im Folgenden acht in jeweils von den Autoren redaktionell bearbeiteten Fassungen im Druck vorgelegt. Drei der gehaltenen Vorträge waren aktuelle Forschungsberichte und sind in größere Arbeiten der Referenten eingeflossen und dort bereits publiziert worden. Der Tagungsbeitrag von Monika Lücke "Die spätmittelalterlichen Münzstätten in Sachsen-Anhalt" dagegen ist Bestandteil einer größeren langjährigen Forschungsarbeit. Das Konzept wurde in ausführlicherer Form anlässlich der Auszeichnung der Verfasserin mit dem Eligius-Preis beim Deutschen Münzsammlertreffen 2008 in Queidersbach vorgestellt und im Numismatischen Nachrichtenblatt publiziert.

Zusätzlich wurden drei andere mit dem Tagungsthema in enger Verbindung stehende Aufsätze in den Tagungsband aufgenommen. Bernd Rothenhäußer erarbeitete für seinen bereits im Ausstellungskatalog "Geld für Magdeburg" erschienenen Tagungsbeitrag „Die Münzstätte Moritzburg“ den für die hallische und mitteldeutsche Schützengeschichte wichtigen Aufsatz "Die Medaillen der hallischen Schützenvereine von den Mitteldeutschen Bundesschießen in der Saalestadt im 19. und 20. Jahrhundert – ein Projektbericht". Dirk Schaal beschäftigte sich auf der Grundlage eines nahezu einmaligen Bestandes an landwirtschaftlichen Medaillen im Landesmünzkabinett Sachsen-Anhalt in der Stiftung Moritzburg, Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt, mit dem Thema "Das Bild der Landwirtschaft in der Medaille – Agrarrevolution und Beginn der modernen Agrarwirtschaft im Spiegel der Medaillenkunst".

Schließlich verfassten Günter Ringel und Reinhard Rehmann abschließend noch einen Überblick zur selbst erlebten Geschichte der numismatischen Vereinstätigkeit in der Saalestadt in den Jahren 1961–1991, dem Jahr der Gründung des Numismatischen Vereins Halle e. V. Der Beitrag "Von einer Fachgruppe im Kulturbund zum Numismatischen Verein – Numismatische Impulse aus Halle und Halle-Neustadt in den Jahren 1961–1991" war bereits im Vorfeld des hallischen Münzsammlertreffens angeregt worden, konnte jedoch aus Zeitgründen für das Tagungsprogramm nicht berücksichtigt werden. Eine Chronik zur Vereinsgeschichte der numismatischen Vereine in Halle, die Präsentation der anlässlich des hallischen Münzsammlertreffens erschienenen Medaillen sowie die Dokumentation der drei begleitenden Ausstellungen schließen den Tagungsband ab.

Impressionen in Halle in Bildern vom Münzsammlertreffen sollen die Tagungsteilnehmer an die drei Tage erinnern und bei Interessierten Lust auf einen Besuch in der Saalestadt mit ihrer numismatisch so reichen Geschichte und den entsprechenden Sammlungen erwecken.

Dass wir unsere Tagung in so repräsentativen Räumen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wie der Aula sowie den Abendempfang im Moritzburgkeller der Stiftung Moritzburg, Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt, durchführen durften, ist nicht selbstverständlich. Dafür danken wir beiden Institutionen besonders herzlich.

Die Organisation des Münzsammlertreffens in dieser Größenordnung war nur möglich, da die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und die Stiftung Moritzburg, Landeskunstmuseum Sachsen-Anhalt, mit großen eigenständigen Beiträgen aufwarteten und so eine Tagung angeboten werden konnte, die den sonst bei Münzsammlertreffen üblichen Rahmen sprengte. Das hallische Münzsammlertreffen war sicherlich die wichtigste numismatische Veranstaltung im Jahre 2011 in Deutschland, zugleich aber bot sie einen Einblick in die vielfältige und lebendige numismatische Szene in Halle.

Den Herausgebern ist es eine besondere Freude, der Stiftung Mitteldeutscher Kulturrat in Bonn für einen Druckkostenzuschuss zum vorliegenden Tagungsband danken zu dürfen.

Mehrere Münzhändler erklärten sich dankenswerterweise bereit, mit Anzeigen die Herausgabe des Tagungsbandes finanziell zu unterstützen. Nur dieses Engagement ermöglichte dem Numismatischen Verein Halle e. V. den Druck des vorliegenden Tagungsbandes in dieser Ausstattung.

Der Deutschen Numismatischen Gesellschaft und der Sächsischen Numismatischen Gesellschaft gelten an dieser Stelle nochmals unser Dank für die organisatorische Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung des 8. Deutschen Münzsammlertreffens 2011 in Halle.

In Halle hat die Numismatik eine große Tradition. Dass diese auch eine lebendige Gegenwart hat, soll und kann dieser Tagungsband belegen.

Die Herausgeber

Ulf Dräger, Monika Lücke und Walter Müller

Halle im Dezember 2013

Rezension

Quelle: Münzen-Revue, 46. Jg. (2014), H. 3 (März), S. 161/162

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